Hermann Weber Feuerlöscher GmbH

Sicherheit durch Qualität seit 1912

Über 100 Jahre Sicherheit durch Qualität in Sachen Feuerlöscher bietet die Hermann Weber Feuerlöscher GmbH, Herderstr. 38, in 40721 Hilden. Gerade in einem Segment wie der Brandbekämpfung ist es schließlich lebensnotwendig, sich auf die Qualität der Produkte verlassen zu können. Kaum auszudenken, wenn ein kleiner Brandherd sich ausbreiten kann, nur weil Feuerlöscher falsch oder überhaupt nicht gewartet wurden. Für die Güte ihrer Produkte und für den Service verbürgt sich die Hermann Weber Feuerlöscher GmbH so seit vielen Jahrzehnten.

Bereits vor dem 1. Weltkrieg nahm die Firma Weber als Dreherei, die sich zunächst mit Lohndreharbeiten beschäftigte, in der Düsseldorfer Birkenstraße ihre Arbeit auf. 5 Mitarbeiter gehörten damals zur Stammbelegschaft des neuen Unternehmens. Aber erst nach dem Einschnitt des 1. Weltkrieges begann 1924 mit der Herstellung eines von Hermann Weber entwickelten hydraulischen Wagenhebers die stetige Aufwärtsentwicklung des Unternehmens. Infolgedessen verlegte das Unternehmen 1932 seinen Sitz zur Münsterstraße 159 in Düsseldorf. Drei Jahre später, 1935, stieg Weber in den Zweig ein, in dem das Unternehmen auch heute noch tätig ist. Die Firma Ernst Rademacher (Firmenzeichen Rr) übertrug Hermann Weber die Herstellung von Feuerlöschgeräten, und 1940 übernahm Weber den Vertrieb der Geräte in eigene Regie. 65 Mitarbeiter beschäftigte Weber zu Beginn des II. Weltkrieges, in dessen Verlauf auch die Düsseldorfer Produktionsstätten der Firma zerstört wurden. Die Produktion wurde daher noch während des Krieges nach Oberlahnstein verlagert.

Erst nach dem Krieg, 1946, kehrte die Firma nach Düsseldorf zurück, wo Hermann Weber auf der Düsseldorfer Harkortstraße ein Trümmergrundstück erwarb. In mühevoller Arbeit wurden die Produktionsstätten von den glücklich aus dem Krieg zurückgekehrten Mitarbeitern wieder aufgebaut.

1959 übergab der Firmengründer Hermann Weber die Geschäfte an den Kaufmann Gerhard Hasselhoff. Er selbst zog sich aus Gesundheits- und Altersgründen zurück und verstarb drei Jahre später.

Unter dem neuen Chef expandierte die Firma beträchtlich. Bundesbahn und Bundespost gehörten zu den Großabnehmern der Feuerlöscher von Weber. Aber nicht nur für das Inland, auch für den Export wurde nun gefertigt. Vor allem in den vorderen Orient gingen die für den Export produzierten Feuerlöscher der Firma Weber. Weitere neue Kundenkreise wurden erschlossen und der Produktionszweig (Herstellung von Feuerlöschern) um den Dienstleistungszweig, die Wartung und Instandhaltung von Feuerlöschern, ergänzt.

Im Juli 1968 wurde mit der Expansion auch die Verlegung des Firmensitzes in modernere Räumlichkeiten erforderlich, die man an der Gerresheimer Straße 9 in 40721 Hilden fand.

Ein Jahr später wurde der neue Dienstleistungsbereich als Hermann Weber GmbH aus der Einzelfirma Hermann Weber ausgegliedert und im Zusammenhang damit die Prüfdienstaktivitäten wesentlich verstärkt. Gerhard Hasselhoff wurde Komplementär der Firma Lösch-Fix Josef Egetemeyer KG in Nürnberg und es begann der Aufbau einer durch Werksniederlassungen gestützten bundesweiten Prüfdienstorganisation. Der gelernte Bankkaufmann Manfred Hill trat im selben Jahr in das Unternehmen ein und übernahm zunächst vor allem den Vertrieb der Geräte und die Organisation des Prüfdienstes.

Manfred Hill führte 1980 auch die Umstellung von Betrieb und Verwaltung auf EDV durch und entwickelte sich vom Verkaufsleiter zum Prokuristen und dann zum Geschäftsführer der Firmengruppe. 1986 wurde die Einzelfirma Hermann Weber in die Hermann Weber Feuerlöscher GmbH übernommen. Im Jahre 2001 adoptierte Gerhard Hasselhoff seinen langjährigen Geschäftsführer. Im Jahre 2004 verstarb Gerhard Hasselhoff und übertrug die Verantwortung für seine Unternehmen im Rahmen der Erbfolge auf Manfred Hill und seine Familie, womit die Struktur des familiengeführten mittelständischen Unternehmens fortgeführt werden konnte..

Seit Anfang der 50er Jahre ist die Firma Hermann Weber Mitglied der Industrie- und Handelskammer in Düsseldorf, Mitglied in den Berufsgenossenschaften Maschinenbau- und Kleineisen-Industrie BG und Großhandel und Lagerei BG, Gründungsmitglied des Bundesverbandes Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) in Würzburg, Gründungsmitglied der Gütegemeinschaft GRIF im bvfa, Mitglied des TÜV Rheinland/Brandenburg, und Mitglied in der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (VFDB).

Mittlerweile betreut die Hermann Weber Feuerlöscher GmbH mit ca. 39 Mitarbeitern ca. 60.000 Kunden aus allen Bereichen der Wirtschaft, ein besonderer Schwerpunkt für den Absatz des außergewöhnlich stabil konstruierten WEBER-Löschers liegt bei den Werkfeuerwehren der Stahlindustrie. Ein bestens ausgebildetes und für die gesamte Branche beispielhaft ausgerüstetes Team von Fachleuten bildet die Basis für prompte und verantwortungsbewusste Kundenbetreuung. Nicht nur von Weber hergestellte Feuerlöscher, sondern auch alle anderen auf dem Markt vorhandenen Feuerlöschgeräte und -konstruktionen werden geprüft, gewartet und instandgesetzt. Ein besonderes Schwergewicht des Unternehmens ist die Betreuung von Filialbetrieben als Dienstleister für die Wartung und Instandhaltung von Feuerlöschgeräten und Brandschutzeinrichtungen aller Art. So werden in Deutschland mittlerweile ca. 14.000 Filialen im Bereich des Lebensmitteleinzelhandels, der Banken, des Live-Stil-Einzelhandels und von Tankstellenobjekten betreut.

Durch 14 Werksniederlassungen ist das Unternehmen bundesweit organisiert. Mit dem Erwerb des alteingesessenen fränkischen Herstellers von Feuerlöschgeräten, der Firma „Lösch-Fix J. Egetemeyer“ in Nürnberg, wurde ein Standbein in Bayern geschaffen. Im Jahre 1993 übernahm die Hermann Weber GmbH  die Anteile der Gross Feuerschutz GmbH & Co. KG, Bochum. Damit konnte ein eigener Standort zur Verstärkung der Aktivitäten im größten europäischen Ballungsgebiet gefunden werden.

Die Anforderungen der Märkte in den neuen Bundesländern wurden nach der Wiedervereinigung durch Gründung  einer Werksniederlassung und zwei Lagerstätten kostenbewusst und marktverträglich bewältigt und zukunftsorientiert gelöst. Heute ist das Unternehmen in den neuen Bundesländern mit drei Niederlassungen präsent.

Manfred Hill war über lange Jahre Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Feuerlöschgeräte-Industrie im Bundesverband Technischer Brandschutz e.V. (bvfa) und leitete viele Jahre die technische Kommission dieses Hersteller-Bundesverbandes. Er vertrat und vertritt mit diesem Engagement ehrenamtlich und streng sachorientiert die Interessen der meisten Feuerlöschgerätehersteller in der Bundesrepublik Deutschland. Im Normungsarbeitskreis „Instandhaltung“ des DIN-FNFW war er im gesamten Entwicklungsprozess der Instandhaltungsnorm DIN 14406 Teil 4 an herausragender Stelle beteiligt. Des Weiteren setzt er sich folgerichtig als Vorsitzender und heute als stellvertretender Vorsitzender der im bvfa gegründeten RAL-Gütegemeinschaft GRIF (Gütegemeinschaft Handbetätigte Geräte zur Brandbekämpfung – Instandhaltungs – Richtlinien und Fachlehrgänge e.V.) für die Ausbildung der Sachkundigen nach DIN 14406 Teil 4 und zur Befähigten Person (bP) nach BetrSichV ein und engagiert sich als Mitglied im Fachbereich 70 (NA 70) des Fachnormenausschusses Feuerwehrwesen (FNFW) im Deutschen Institut für Normung (DIN) für den Feuerlöscher und den Brandschutz in Deutschland. Mit der sich abzeichnenden Wiedervereinigung im Jahre 1989  kümmerte sich Manfred Hill als Vorsitzender des bundesdeutschen Herstellerverbandes (bvfa) sofort und intensiv um den Erhalt der in den neuen Bundesländern existierenden Herstellern von Feuerlöschgeräten und sorgte für den Erhalt der amtlichen Prüfstelle für Feuerlöschmittel und –geräte in Freiberg/Sachsen, die heute als einzige deutsche Materialprüfstelle für Feuerlöschgeräte tätig ist.

Für sein vielfältiges ehrenamtliches soziales Engagement und seine Arbeit für den Brandschutz verlieh ihm der Bundespräsident im Jahre 2005 die Verdienstmedaille des  Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Im Jahre 2013 verlieh ihm der Bundespräsident für seine ehrenamtlichen Bemühungen um die frühmusikalische Bildung von Grundschulkindern das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Im Oktober 2009 trat der jüngste Sohn von Manfred Hill, Christoph Hill, in das Unternehmen ein und garantiert damit eine kontinuierliche Entwicklung für den Fortbestand des Familienunternehmens und der ganzen Unternehmensgruppe. Im Jahre 2013 trat Christoph Hill in die Geschäftsleitung ein und vertritt das Unternehmen eigenverantwortlich nach innen und außen zusammen mit seinem Vater als Mitgeschäftsführer. Durch Aktivitäten von Christoph Hill wurde die Einführung neuer Geschäftsfelder ermöglicht und das Unternehmen erweiterte seine Dienstleistungssparte um die Wartung von Feststellanlagen und Brandschutztüren und –tore. Christoph Hill erneuerte die EDV durch Einführung eines neuen Warenwirtschaftssystems und einer DATEV-gestützten Lohnbuchhaltung. Außerdem optimierte er die umfangreiche Feuerlöscher-Datenbank und sorgte für die Ausbildung der Mitarbeiter, um die neuen Geschäftsfelder fachgerecht betreuen zu können.

Im Juni 2012 trat der älteste Sohn von Manfred Hill, Sebastian Hill, in das Unternehmen ein und übernahm zunächst die Neugestaltung des allgemeinen Erscheinungsbildes der Unternehmensgruppe von der Homepage bis zu allen Prospekten und Katalogen. Dann widmete er sich dem Aufbau einer neuen Datenbank, die die Erfassung aller brandschutzrelevanten Einrichtungen in jedem Betrieb ermöglicht und dem Kunden einen Online-Zugang bietet, mit dem er in Echtzeit die Erfassungsarbeiten unserer Mitarbeiter verfolgen kann. Außerdem obliegt ihm die technische Betreuung des Produktionsbetriebes in Hilden, die allgemeine Kundenpflege und das Marketing im Bereich der Löschanlagentechnik und der sonstigen technischen Geschäftsfelder.

Ab 2006 zeichneten sich die Herausforderungen aus der neu entstehenden Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) in der Branche und der deutschen industriellen Wirklichkeit ab. Sofort begann das Unternehmen schon ab 2007 mit der konsequenten Umsetzung und Vorbereitung auf den Start der neuen Verordnung zum 1.1.2008. So wurde ein Datenbanksystem für die ordnungsgemäße Dokumentation der Feuerlöschgeräte im Rahmen der Instandhaltung nach DIN 14406-4 und der Prüfung nach BetrSichV  entwickelt, welches in Deutschland hinsichtlich der Kundenfreundlichkeit und der Erfüllung der Betreiberpflichten nach BetrSichV als vorbildlich angesehen werden darf.

2013 verlegte das Unternehmen seinen Sitz innerhalb des Standortes Hilden von den veralteten Räumen auf der Marie-Colinet-Straße in neue und zukunftsorientierte Räume auf der Herderstraße 38. Die neuen Räume ermöglichen auch eine Expansion in die neuen Geschäftsfelder Brandschutztüren, Feststellanlagen und RWA Anlagen, bieten hausinterne Schulungsräume und erlauben eine weitere Expansion.

Zum Beginn des Jahres 2015 beteiligt sich die Hermann Weber Feuerlöscher GmbH an der Firma Rapid Brandschutzsysteme GmbH in Apolda und eröffnet sich damit die Möglichkeit, auf dem Sektor der Kleinlöschanlagen in den Markt einzusteigen und damit auch das Angebotsprofil nochmals zu erweitern und zu komplettieren.

Die Installation eines Qualitätssicherheitssystems (QM-Management) aus der Reihe ISO 9002:1994 ist in allen drei Firmen der Firmengruppe (Weber-Feuerlöscher, Gross Feuerschutz, Lösch-Fix Egetemeyer) 1999 mit Erfolg zu Ende gebracht worden. Im Jahre 2003 wurde die QM-Zertifizierung auf die neuen Regeln der ISO 9001:2000 und im Jahre 2009 auf ISO 9001:2008 erweitert. Das aktuelle Zertifikat hat folgende Daten: Erstzertifizierung 23.4.1999, Re-Zertifizierung Dezember 2014, Gültig bis Dezember 2017, Zertifikat-Nr. 3227/5, Scope/Nacecode 13/20 im Namen von QMS Quality Management Systems GmbH.

Auch künftig wird sich das Unternehmen den Herausforderungen des Marktes stellen und sie in der gewohnten Manier meistern. Besondere Nähe zum Kunden und frühzeitige und hochwertige Qualifizierung des Nachwuchses für den bewährten Mitarbeiterstab sind nur zwei Ansatzpunkte, mit denen sich die Hermann Weber Feuerlöscher GmbH den sich ändernden Gegebenheiten stellt.

Sachliche Kompetenz durch eine konservative unternehmerische Grundeinstellung ist dazu kein Widerspruch, sondern bürgt bei der heute vielerorts marktüblichen hektischen Entwicklung für eine gleichbleibend hohe Qualität von Produkt und Dienstleistung.